Direkt zum Inhalt der Webseite springen

Dahlhausen und Weitmar gemeinsam auf dem Weg

Etwas Neues entsteht:
Wie werden wir heißen?

Der Name der neuen Kirchengemeinde ist unsere künftige „Visitenkarte“ – also eine erste Information, die griffig und einprägsam formuliert, was uns ausmacht und wo wir sind. Beide Presbyterien waren sich schnell darüber einig, dass deswegen ein geografischer Bezug im Namen enthalten sein sollte - damit auf den ersten Blick klar ist, wo sich diese Gemeinde befindet, nämlich im Bochumer Südwesten.

Daneben liegt den Leitungsgremien ein weiterer Aspekt am Herzen, durch den deutlich werden soll, was uns als evangelische Christen bewegt. Dazu haben wir mehrere christliche Begriffe und Persönlichkeiten in den Blick genommen, die wir für grundlegend für kirchliches Leben und Handeln in unserer Zeit halten. Drei davon haben wir in die engere Auswahl für den Gemeindenamen genommen. Hier stellen wir sie vor. 

Vorschlag A:

Evangelische Bonhoeffer-Gemeinde Bochum Südwest

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den herausragenden evangelischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Am 9. April 2020 jährt sich zum 75. Mal sein Todestag. Bonhoeffer wurde wenige Wochen vor Ende des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager hingerichtet. Er war in tiefem Glauben verwurzelt, der ihn durch die Jahre im Gefängnis getragen hat. Während der Haft hat er das Gedicht „Von guten Mächten“ geschrieben - tiefgründige Verse innigen Gottvertrauens als Neujahrswunsch 1945 für seine Verlobte und seine Familie, uns vertraut als Lied im Gesangbuch.

Das Wirken Bonhoeffers bezeugt auf eindrückliche Weise, wie seine christliche Überzeugung und sein Eintreten für gerechte Verhältnisse in Politik und Gesellschaft miteinander in Beziehung stehen. Aufgrund seines Glaubens ist er in den aktiven politischen Widerstand gegen die Nazi-Diktatur gegangen. „Unser Christsein wird heute nur in zweierlei bestehen: im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“ Bonhoeffer hat erkannt: Wer im Glauben verwurzelt ist, bekommt die Kraft, in der Welt Verantwortung zu übernehmen. Verantwortliches Handeln braucht die Kontemplation. Aus der Beziehung zu Gott erwächst die Kraft und die Perspektive, das Rechte zu tun. Mit dieser Haltung ist Dietrich Bonhoeffer auch wegweisend für den Umgang mit den Herausforderungen unserer Zeit. 

 

Vorschlag B:

Evangelische Hoffnungs-Gemeinde Bochum-Südwest

Hoffnung ist ein durch und durch positiver Begriff. Jede und jeder kann damit etwas verbinden. Für uns Christen geht es um die Hoffnung, die im Glauben an Jesus Christus begründet ist – die Hoffnung darauf, dass die Verhältnisse nicht so bleiben werden wie sie sind. Sondern dass etwas Neues Gestalt gewinnt: Wir Christen sind von der Hoffnung erfüllt, dass Gottes Welt voller Liebe, Frieden und Gerechtigkeit mitten in unserer Welt zu finden ist. Jesus hat Geschichten erzählt, die das anschaulich ins Bild setzen. Unscheinbar klein wie ein winziges Samenkorn ist die Welt Gottes – ausgesät auf Hoffnung hin. Oder es geht zu wie bei einem Bauern, der großzügig das Saatgut ausstreut – hoffend, dass es aufgeht und Früchte trägt. Hoffnung blüht auf. Es gibt keine hundertprozentige Garantie auf Erfolg – wir Christen hoffen, dass unser Engagement im Sinne Jesu Christi etwas bewirkt – im privaten wie im öffentlichen Leben.

Diese Hoffnung ist Motivation für kirchliches Handeln. Wer von Hoffnung getragen ist, der ist bereit, etwas zu wagen - auch wenn die Realität ernüchternd ist. Von Hoffnung getragen gründen wir eine vereinigte Gemeinde. Etwas Neues beginnt, von dem wir nicht voraussagen können, wie es sich entwickelt. Wir haben die in unserem Glauben begründete Hoffnung, dass aus unserem begonnenen Weg etwas Gutes erwächst.

Vorschlag C:

Evangelische Segens-Gemeinde Bochum-Südwest

Segen ist grundlegend für unser Leben als Christinnen und Christen. Wir sind von Gott gesegnet. Zu besonderen Anlässen im Leben, im Zusammenhang mit Taufe, Konfirmation und Hochzeit, bei Trauerfeiern hat der Segen eine zentrale Bedeutung. Am Ende jedes Gottesdienstes empfangen wir den Segen. Segnen bedeutet „Gutes sagen“. Dass Gott uns Gutes sagt, Heilsames verspricht - unter diesem Versprechen gehen wir hinaus, wenn wir nach einem Gottesdienst den Kirchraum wieder verlassen. Die christliche Gemeinde lebt aus der Zusage, dass Gott wirkt und Menschen begleitet – auch außerhalb der kirchl ichen Mauern und der gemeindlichen Räume.

Christinnen und Christen wollen nicht unter sich bleiben, sondern segensreich in der Welt wirken. Wir sind uns nicht selbst genug, sondern sollen und können zum Segen werden. „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2) Mit diesem Versprechen Gottes verlassen Abraham und Sara ihre Heimat und brechen in eine ungewisse Zukunft auf. Wir glauben, dass wir von Gott gesegnet sind und dass wir dadurch als christliche Gemeinde segensreich wirken können: füreinander, für die Menschen, denen wir begegnen und die unsere Gemeinde als einladenden, segensreichen Ort erleben, und in unserer Gesellschaft.

Weitmarer und Dahlhauser Jugendliche gestalteten gemeinsam den Jump In - Jugendgottesdienst am 10. November

Sie sind gefragt: Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Wir möchten möglichst viele Mitglieder aus unseren Gemeinden bei der Namensfindung beteiligen. Deswegen würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung zu den drei Namensvorschlagen mitteilen. Gerne können Sie auch formulieren, was aus Ihrer Sicht für den jeweiligen Vorschlag spricht. Das soll möglichst unkompliziert sein, und deswegen bieten wir die folgenden Möglichkeiten an:

 

  1. Nutzen Sie das Formular, das Sie hier herunterladen können
  2. Rufen Sie in einem der Gemeindebüros an:
    0234-492406 (Dahlhausen)
    0234-9434410 (Weitmar)
  3. Schreiben Sie eine E-Mail an
    kontakt@lutherkirche-dahlhausen.de oder an
    name@ev-kirche-weitmar.de

Um Doppelungen zu vermeiden, bitten wir Sie um Angabe Ihres Namens. Gerne können Sie Ihre Auswahl kommentieren und erläutern. Ihre Meinung wird selbstverständlich vertraulich behandelt.

Danke für Ihre Beteiligung!

Lutherkirche und Matthias-Claudius-Haus in Dahlhausen

Blick auf die Südfassade derzwischen Dr.-C.-Otto-Straße 110 und Keilstraße gelegenen Lutherkirche.
Das Matthias-Claudius-Haus befindet sich unterhalb der Kirche in der Keilstraße 9a.
Informationen über unsere Dahlhauser Nachbarn gibt es hier auf der Internetseite.

 

 

Matthäuskirche und Matthäushaus bei uns in Weitmar

Blick vom Matthäuspark aus, im Karree zwischen Hattinger Straße, Blumenfeldstraße und Matthäusstraße in Weitmar-Mitte.